Über mich
Schön, dass Du hierher gefunden hast und Dich für meine künstlerische Arbeit und mich als Person interessierst.
Gerne beantworte ich Dir hier Deine Fragen über mich als Künstler und meine Werke.
Wie war Dein künstlerischer Werdegang?
Die Künste begleiten mich seit meiner Kindheit. Aufgewachsen in einer musikalischen Familie, lernte ich früh Geige und Bratsche und träumte zunächst von einer Laufbahn als Berufsmusiker. Gleichzeitig interessierten mich immer auch andere Formen des künstlerischen Ausdrucks.
Nach der Schule absolvierte ich eine Ausbildung im Bereich Film und Fernsehen und arbeitete mehrere Jahre in der Softwareentwicklung mit Schwerpunkt Multimedia. Parallel dazu verfolgte ich konsequent meine Arbeit als Bildender Künstler und war bereits früh mit Ausstellungen in Österreich und Deutschland vertreten.
Den klassischen Weg über eine Kunstakademie habe ich bewusst nicht eingeschlagen. Stattdessen entwickelte sich meine künstlerische Ausbildung über viele Jahre hinweg durch konsequente Praxis, eigenständiges Studium und den regelmäßigen Austausch mit etablierten Künstlern. Zu den Persönlichkeiten, die meine Entwicklung begleitet und beeinflusst haben, zählen Heinz Greissing, Ilse Abka-Prandstetter, Egone Scoz und Axel Pühringer. Der unmittelbare Bezug zur künstlerischen Praxis hat meine Arbeitsweise bis heute nachhaltig geprägt.
Da ich von meiner Kunst allein zunächst nicht leben konnte, widmete ich mich viele Jahre der Kunst- und Kulturvermittlung. In Innsbruck gründete und kuratierte ich die Off-Space-Galerie „verbale forum“, betrieb die Live-Musik-Spielstätte „the early bird“ und gab gemeinsam mit Autoren und Journalisten ein regionales Kulturmagazin heraus. In dieser Zeit entstanden zahlreiche Projekte an der Schnittstelle von Bildender Kunst, Musik und Literatur.
2017 führte mich eine persönliche Neuorientierung nach Kärnten. Nach meinem Umzug nach Kärnten arbeitete ich mehrere Jahre als Illustrator, Werbegrafiker und Kunsthandwerker. Diese Tätigkeiten erweiterten meinen gestalterischen Blickwinkel und eröffneten neue Zugänge zu Material, Form und visueller Kommunikation. Seit 2023 widme ich mich wieder mit voller Konzentration der Malerei und entwickle mein Werk kontinuierlich weiter.
Welche Themen greifst Du in Deiner Kunst auf?
Wie würdest Du Deinen Stil oder Deine Technik beschreiben?
Was inspiriert Dich und was möchtest Du mit Deiner Kunst vermitteln?
Ein wenig über mein Leben
Da ich in eine musikalische Familie hineingeboren wurde, sind die schönen Künste seit meiner Kindheit ein Teil meines Lebens. Ich lernte schon früh Geige und Bratsche spielen und interessierte mich in meiner Jugend für eine Zukunft als professioneller Musiker. Aufgrund meines Interesses an anderen Ausdrucksformen absolvierte ich nach dem Schulabschluss eine Ausbildung im Bereich Film und Fernsehen und arbeitete mehrere Jahre in der Softwareentwicklung mit Schwerpunkt Multimedia. Gleichzeitig begann ich auch, künstlerischen Aktivitäten nachzugehen, und kann auf eine Reihe von Ausstellungen in Österreich und Deutschland in dieser Zeit zurückblicken.
Zuletzt initiierte und kuratierte ich eine Off-Space-Galerie in meiner Heimatstadt, gab gemeinsam mit befreundeten Schriftstellern und Journalisten ein regionales Kulturmagazin heraus und betrieb einen sehr erfolgreichen Live-Musik-Club, in dem internationale Stars aus der Welt des Jazz und der zeitgenössischen Musik auftraten und viele lokale Talente ihre Karriere starteten.
Im Jahr 2017 begann ich eine Phase der persönlichen Neuorientierung, indem ich nach Kärnten zog und eine Familie gründete; während dieser Zeit arbeitete ich als Illustrator, Werbegrafiker und Kunsthandwerker. Erst 2024 fand ich die Ruhe und Muße, mich wieder der Malerei zu widmen, und seit 2025 konzentriere ich mich auf meine aktuelle Schaffensphase.
Ein wenig mehr über meine aktuelle Arbeit
Derzeit schaffe ich vor allem eine Serie von Landschaftsbildern, die ich unter dem Titel „MEER SEEN | mehr sehen“ zusammengefasst habe.
>> In dieser Werkreihe beschäftige ich mich mit dem Blick in die Ferne – sozusagen einer „Weitsicht“, die uns meiner Meinung nach im Alltag – insbesondere unter dem permanenten Einfluss von sozialen Medien und deren Filterblasen, der uns unausweichlich mit überzeichneten Idealbildern überflutenden Werbung und auch der zunehmend polarisierenden Meinungsprägung in der Öffentlichkeit – abhandengekommen ist.
Permanent dem sozialen Druck folgend, bestimmten Klischees und Rollen entsprechen und angeblich allgemeine Erwartungen erfüllen zu müssen, vergessen wir allzu oft, „über den Tellerrand hinaus“ zu sehen und uns kritisch mit Wahrnehmungen auseinander zu setzen, unsere Position (Meinung) – einem anthroposophischen Weltbild folgend – entsprechend unserer Position (Standort) als Teil des Ganzen entsprechend zu bilden.
Meine „Landschaftsansichten“ widmen sich weniger der Wiedergabe einer real existenten, betrachteten Szenerie: sie richten den Blick nach innen, ins Herz oder unsere Seele – als ob man die Augen schließen und träumen, oder besser noch, nicht fokussiert den Blick auf einen Punkt hinter dem Horizont richtend, die unermessliche Potenzialität der Existenz bestaunt. Die Erkenntnis, dass der Moment angesichts aller Möglichkeiten vergänglich und im Grunde unbedeutend ist („Heute ist morgen von gestern“, „Alles ist möglich“, „Licht am Ende des Tunnels“„…), kann – wenn man dies annimmt – emotional stabilisieren, Ruhe und Geborgenheit vermitteln und Hoffnung und Kraft spenden. Diese Weitsicht erlaubt es uns, durchzuatmen, uns zumindest für und von dem Moment zu befreien und uns – gestärkt, neu sortiert und gebündelt – wieder den Herausforderungen diesseits der Leinwand zu konzentrieren. <<
Ein paar Worte zu meiner Arbeitsweise
Ausgehend von schnellen Skizzen, Momentaufnahmen und Fotovorlagen taste ich mich zunächst an eine Komposition heran, die sich für mich richtig anfühlt und die mir als Zeichenvorlage dient, um ein Motiv auf die Leinwand zu übertragen. Letztendlich betrachte ich diese jedoch nicht als verbindlich, sondern lasse mich beim Malen lieber von meinen Gefühlen leiten. Die Entstehung eines Werks ist daher sehr intuitiv und emotional, was sich in der stimmungsvollen Farbigkeit und der Atmosphäre der Werke widerspiegelt.
Ein kleiner Einblick in meine Absicht
Ich gehe meine Arbeit an dieser Serie mit Leidenschaft und Aufrichtigkeit an. So wie die Natur in Stein und Erde verwurzelt ist, möchte ich auf einem gesunden künstlerischen Fundament wachsen. Ich strebe eher nach Kontinuität in der Entwicklung meines Werks, wobei ich dessen Substanz treu bleibe, als nach spekulativer Positionierung auf dem Kunstmarkt. Ich schaffe für hoffnungsvolle Menschen, die ihre Träume ernst nehmen und nach Erfüllung suchen und die ethische Werte über Profit und Prestige stellen.
Wo meine Werke zu finden sind
Käufer meiner Werke – hauptsächlich aus dem deutschsprachigen Raum, aber auch aus den USA und Asien – werden auf Messen, Verkaufsveranstaltungen und Pop-up-Ausstellungen auf meine Arbeiten aufmerksam. Momentan muss ich eine Ausstellungspause einlegen, da ich aufgrund der hohen Nachfrage und zahlreicher Aufträge kein ausreichend großes Portfolio aufbauen kann. Gerne biete ich Ihnen jedoch meine hier veröffentlichten Werke an und freue mich über Anfragen zu Auftragsarbeiten.